Pädagogium

Hier drücken FSJler und BuFDis die „Schulbank“ – das Pädagogium

Sie arbeiten u. a. im Menüfahrdienst, kümmern sich liebevoll um Kita-Kinder oder sind in der Tagespflege im Einsatz: die zahlreichen engagierten Menschen, die beim Arbeiter-Samariter-Bund ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BuFDi) absolvieren. Doch die Ehrenamtlichen machen nicht nur erste, wichtige Berufserfahrungen, sie lernen auch eine ganze Menge: Zusätzlich zu den vielfältigen Eindrücken, die sie während ihrer sozialen Arbeit bekommen, und der kompetenten Einarbeitung und Begleitung in der Einsatzstelle werden sie in speziellen Seminaren im „Pädagogium“ in der ersten Etage des ASB-Bahnhofs auch noch kräftig weitergebildet.

In diesen pädagogischen Fortbildungen, an denen gruppenweise alle ASB-FSJler und -BuFDis aus Niedersachsen teilnehmen, geht es u. a. um Themen wie Jugendkriminalität, Persönlichkeitsbildung und den Erwerb von sozialen Kompetenzen. Auf dem „Stundenplan“ stehen aber auch Angebote wie der richtige Umgang mit Demenz oder Alltag mit Behinderungen. Zudem bieten die Barsinghäuser Sozialpädagogen Kerstin Tront und ihr Kollege Alexander Laveaux den Freiwilligen Kreativworkshop und Sportangebote wie z. B. Bogenschießen oder Kanufahren an. Sie fördern den Kontakt mit Gleichgesinnten und ermöglichen den Erfahrungsaustausch der Ehrenamtlichen untereinander. Und auch wenn es in der Einsatzstelle mal nicht so gut läuft, sind die Pädagogen für die zumeist jungen Ehrenamtlichen da, bieten einen Raum für Sorgen und Nöte und bemühen sich um befriedigende Lösungen für alle Seiten.

Ein offenen Ohr hat das Pädagogen-Team aber auch stets für die sogenannten „Anleiter“, also für diejenigen, die sich in den jeweiligen Einsatzstellen um die FSJler und BuFDis kümmern. Mit anderen Worten: Das „Pädagogium“ sorgt dafür, dass der soziale Einsatz der engagierten Freiwilligen zur „Win-win-Situation“ für alle Beteiligten wird.